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Mehr Präsenz am Pferd: Tipps und Tools zum Ankommen im Moment

Mehr Präsenz am Pferd: Tipps und Tools zum Ankommen im Moment

Fühlst du dich gerade auch manchmal nicht so richtig “da”? Nicht so richtig bei der Sache? Dein Pferd wird das als Erstes merken. Ich möchte dir heute eine erleichternde Erkenntnis dazu mitgeben und ein paar konkrete Tools, die du nutzen kannst, um auch mit dem Kopf im Moment anzukommen.

Was ist Präsenz? Präsenz heißt für mich, dass wir mit Kopf, Körper und unseren Sinnen wirklich “da” sind, wo unsere Füße gerade den Boden berühren, dass wir reagieren können auf das, was uns begegnet und “mitfließen” können.

Eine typische menschliche Denkweise ist nun, dass wir Präsenz herstellen müssen (dazu habe ich neulich schonmal geschrieben). Dabei sind wir mit unserem Körper und auch unseren Wahrnehmungsorganen immer präsent – nur kriegen wir das manchmal nicht so mit, weil unser Kopf in der Vergangenheit oder Zukunft unterwegs ist. Es geht also weniger darum, Präsenz herzustellen, wo vorher keine war, sondern mehr darum, aus dem Weg zu räumen, was uns davon abhält, sie zu fühlen. Ist das nicht erleichternd? Fand ich zumindest. Es ist mal wieder alles schon da, wir müssen es nur sehen. 🙂

Wie können wir das nun konkret tun?

Hier sind drei konkrete Techniken und Ideen, die mir helfen, die Gedanken loszulassen und mich mehr in den Moment hinein zu fühlen, z.B., wenn ich mit meinem Pferd unterwegs bin, aber auch so:

1. Den Boden unter den Füßen fühlen

Es klingt fast zu einfach, ist aber sehr effektiv: Fühle dich in deine Füße hinein. Jetzt. Wie fühlt sich der Kontakt mit dem Boden an? Wie fühlt es sich an, vom Boden getragen zu werden? Erlaubst du dir, ganz aufzutreten und dein Gewicht gleichmäßig zu verteilen bei jedem Schritt? Diese Idee lässt sich auch wunderbar mitnehmen, beispielsweise in einen Spaziergang mit deinem Pferd. Du kannst dir auch das Zitat “Be where your feet are.” von Scott M. O’Neill auf einen Zettel schreiben und irgendwo aufhängen, wo du viel hinschaust.

2. Atmen

Der Atem gilt im Yoga als die Brücke zwischen Kopf und Geist. Zu Recht. Er ist einer der besten Zugangspunkte zu unserem Nervensystem. Konkret probiere Folgendes: Atme ein und fülle dabei gefühlt den Oberkörper, vielleicht sogar bis hinunter ins Becken. Halte den Atem, solange es entspannt möglich ist. Lass den Atem langsam wieder ausströmen, bis die Lungen leer sind. Wiederhole das 3-5 x.

Wenn du magst, lege dafür 1-2 Hände auf den Oberkörper.

3. Augen zu und fühlen

Schließe die Augen und konzentriere dich auf einen deiner Sinns. Du kannst dafür z.B. die Hände auf das Fell deines Pferdes legen und üben mit den Händen genau zu “sehen”, was du fühlst. Du kannst dir ein ätherisches Öl oder etwas anderes wohlduftendes in die Hand nehmen und dich nur auf das Riechen konzentrieren. Oder nur auf das Hören, z.B., in dem du dich neben die Heu fressenden Pferde setzt, wie ich es gerne mal tue. Oft hilft es, sich dafür einen Timer von z.B. 5 Minuten zu stellen, damit du in dieser Zeit wirklich loslassen kannst.

Das sind Dinge, die ich tue, um meinen Kopf zu meinen Füßen zurückzuholen. Lass mich gern wissen, wie sie für dich funktionieren, ja? Ich freue mich immer, von dir zu lesen.

…Und wenn du doch mal am Ende des Tages nach Hause kommst und ein wenig traurig feststellst, dass du den ganzen Tag gerannt bist und dich irgendwie nicht so präsent gefühlt hast: Nimm dir einen Moment und durchlebe die besten Momente des Tages vor deinem inneren Auge normal. Das bewusste Erleben lässt sich auch im Nachhinein üben und wie einen Muskel trainieren. 🙂 Mit jedem Mal, das du dich auf das konzentrierst, was du möchtest, hilfst du deinem Gehirn zu verstehen, dass dies eine hohe Bedeutung für dich hat – so kannst du es beim nächsten Mal gleich besser wahrnehmen.

Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, z.B. weil ein bestimmtes Thema dich immer wieder einholt, meld dich gerne. Denn die Gedanken, die uns aus der gefühlten Präsenz herausholen, haben oft eine Botschaft aus unserem Unterbewusstsein. Und wenn ein bestimmter Gedanke oder ein bestimmter Gedankentyp immer wieder kommt, kann es hilfreich sein, dort einmal genauer hinzuschauen. (Mehr Infos dazu in dem Blog-Artikel von neulich).

Die Verbindung zu deinem Pferd stärken: Wie du dich von inneren Blockaden und Ängsten befreien kannst

Die Verbindung zu deinem Pferd stärken: Wie du dich von inneren Blockaden und Ängsten befreien kannst

“Warum ist es nicht einfach mal einfach zwischen mir und meinem Pferd?” – Hast du dich das auch schonmal gefragt? Warum fühlst du nicht ständig diese tiefe Verbindung zwischen euch, wenn die doch eigentlich immer da ist (was sie ist)? Die Antwort auf diese Fragen führt uns zu uns selbst – und auf den Weg zu einem auf allen Ebenen erfüllten Leben.

Die Suche nach einer wirklich feinen Verbindung zwischen Pferd und Mensch ist ein sehr zentrales Thema in der Pferdewelt. Ist sie nicht schließlich der Kern aller Reitlehren und für viele von uns auch der Grund, warum wir uns zu den Pferden hingezogen fühlen? Weil dieses Thema so grundlegend ist, meinen wir, ganz viel dafür tun zu müssen, diese Verbindung ständig irgendwie herzustellen. Dabei ist sie im Grunde immer da und greifbar. Unsere Pferde sind tatsächlich gut darin, sie erfahrbar zu machen, nur sind wir nich immer offen dafür. Aber warum ist das so?

Du bist mit diesem Thema und diesen Fragen nicht allein. Weil wir alle Menschen sind. Und die Antwort auf die Frage, warum wir uns nicht immer mit unseren Pferden verbunden fühlen, liegt für die meisten Menschen in unserer Kultur: Weil wir selten wirklich präsent sind. Und weil wir das oft noch nicht einmal merken.

Unsere Gedanken sind so selten im Jetzt, weil wir ständig damit beschäftigt sind, die Vergangenheit zu analysieren und die Zukunft zu planen (oder fürchten). Sie werden dabei gesteuert von dem Bild, das wir von uns selbst und unserem Platz in der Welt haben und das wir meist früh in unserem Leben zusammengebaut haben. Typischerweise geht es dabei um drei zentrale Themen:

  • Befürchtete Unzulänglichkeiten: Wir haben Angst, nicht genug zu sein, glauben, dass wir noch mehr tun müssen.
  • Unsicherheit: Wir fühlen uns nicht sicher (z.B. mit dem Pferd, in der Umgebung, insgesamt in unserer Haut), wollen sie unter Umständen so gut es geht kontrollieren, um ein Sicherheitsgefühl herzustellen
  • Befürchteter Mangel: Wir haben Angst, dass wir von etwas nicht genug haben (z.B. Zeit, Geld)

… Und natürlich beschäftigt uns immer besonders, wenn wir konkret festgestellt haben, dass irgendwas gerade nicht so ist, wie wir es haben wollen oder dass etwas so ist, wie wir es nicht haben wollen.

All diese Gedanken verursachen Stress und mindern uns dadurch in unserer Fähigkeit, den Blick geöffnet zu lassen (buchstäblich und metaphorisch) und präsent zu sein. Unser Nervensystem läuft auf Gefahrenmodus und hat schlichtweg keine Zeit, weitere Informationen aufzunehmen – zu sehr ist es mit Problemlösen bzw. am Ende: Überleben beschäftigt.

Um das zu erklären, muss ich noch etwas weiter ausholen: Wir gesteuert durch unser zentrales Nervensystem (Gehirn und Rückenmarksnerven), dessen wichtigster Job es ist, uns am Leben zu halten. Dafür ist es wichtig, dass es gut aufpasst und Gefahren schnell erkennt. Unser Nervensystem ist daher immer auf der Suche nach Bedrohungen, es hat einen feinen Sensor für potenzielle Gefahr. Diese Anzeichen für Gefahr sucht es sowohl in unserem Körper, als auch in der näheren und der entfernteren Umgebung. Es gibt hier also ständig einiges zu entdecken. Und: Stress macht süchtig, d.h. grob vereinfacht: Je mehr Gefahr das Nervensystem gewohnt ist, desto mehr sieht es auch.

Um einstufen zu können was uns gefährlich werden könnte, bezieht sich unser Nervensystem auf die Dinge, die es in der Vergangenheit erlebt und als bedrohlich eingestuft hat. Es möchte diese Dinge auf keinen Fall wiederholen und überhaupt, sich am liebsten an das halten, was es kennt und was wir bisher zumindest überlebt haben. Dabei wiegen die Erfahrungen am stärksten, die direkt mit unserer Identität verbunden sind, d.h. die entweder unmittelbar lebensgefährlich waren (eher die Unterzahl) bzw. solchen, die so “wichtig” eingestuft wurden, dass sie zu unserer Identitätsbildung beigetragen haben und prägend für die Entwicklung unseres Selbst- und Weltbilds waren. Und diese fundamentalen Erinnerungen liegen in der Regel in unserer Kindheit.

Insofern hat das, was uns beschäftigt, seinen eigentlichen Ursprung meist nicht im Eben-Gerade und auch nicht in dem, vor dem wir uns im Gleich fürchten. Es stammt nur oberflächlich aus dem Gespräch mit der Stallbesitzerin vorhin und der Frage, ob wir anders hätten reagieren sollen, als sie uns gefragt hat, ob wir mit dem neuen Heu einverstanden sind, sondern aus einem Gefühl, das das Gespräch geweckt hat und das wir aus einem anderen Zusammenhang kennen. Etwas das uns tiefergehend betrifft und daher bewegt. Vielleicht, dass wir abgelehnt werden oder nicht reichen.

Sie stammen auch nicht wirklich aus unserer Angst vor dem Galoppieren in der Reitstunde später, sondern aus z.B. einer Angst , keine Kontrolle zu haben, die wir aus einer anderen Zeit gut kennen. – Die Zusammenhänge und Geschichten sind sehr individuell. Das Thema ist es nicht: Am Ende geht es dabei immer um die oben beschriebenen Ängste und Befürchtungen, manchmal bewusst, meistens aber unterbewusst.

Es geht nicht um das, was passiert, sondern um das, woran es uns unterbewusst erinnert.

Woher stammen diese Befürchtungen? Gerade in den frühen Lebensjahren (man sagt, etwa bis zum 7. oder 8. Geburtstag) ist unser Unterbewusstsein weit geöffnet und sehr empfänglich für Informationen, die uns eine Einordnung geben, wer wir sind und welchen Platz wir in der Welt haben. Fundamentale Informationen, oder? Informationen, die gerade als Kind über Leben und Tod entscheiden können. Ein allein gelassenes Kind kann in der Natur nicht gut überleben – das weiß unser Nervensystem ganz genau und sucht bedingungslos den Anschluss und die Verbindung mit Erwachsenen, die hoffentlich wissen, was zu tun ist.

Wir machen dabei Erfahrungen, die wir mit unserem kindlichen Bewusstsein (viel Gefühl, wenig Überblick) nicht immer einzuordnen wissen und richtig verarbeiten können. All diese Erfahrungen hinterlassen eine emotionale Signatur. Und einige von ihnen auch eine Signatur von Hilflosigkeit, Frustration, Wut, Scham, Trauer usw., die sich am Ende auf eine Angst zurückführen lassen. Und ja, auch dann, wenn es eigentlich keine super dramatischen Erfahrungen waren. Um Gabor Maté, den kanadischen Arzt und Trauma-Forscher zu zitieren: “Trauma, abgeleitet von dem griechischen Wort für ‘Wunde’ ist nicht das, was dir passiert, sondern das, was in dir als Reaktion darauf geschieht.” Und egal, was da irgendwann war – das Nervensystem erinnert es bis heute so klar, als wäre es gestern gewesen… bzw.: Jetzt.

Diese Einordnungen bräuchten heute natürlich ein Update, denn wir wollen ja nicht nur überleben, sondern auch ein zufriedenes, erfülltes Leben leben, oder? Eines, in dem wir uns frei fühlen, zu entscheiden, was wir tun wollen, wer wir sein wollen und: Eines der freiwilligen und liebevollen Verbundenheit mit unserer Umwelt (zum Beispiel mit unseren Pferden).

Für die Herstellung dessen ist uns das Nervensystem kein guter Berater, dazu ist es einfach zu sehr Überlebens-Nerd. Stattdessen gilt es, zu verstehen, was da vor sich geht und das Nervensystem mithilfe unseres bewussten Denkens an die Hand zu nehmen.

Wenn du also nicht nur auf Autopilot (über-)leben möchtest, wenn du eine Chance haben möchtest, in den gegenwärtigen Moment zu kommen, obwohl du eigentlich Dinge hättest, über die du nachdenken könntest (was ja immer der Fall ist), wenn du es gewohnt bist, ständig in Gedanken zu sein, braucht es dein aktives Eingreifen. Eine Entscheidung von dir, diese Muster zu unterbrechen.

Wenn wir nicht bewusst gegenansteuern, laufen wir ständig auf Autopilot.

Während ein Teil unseres “Kopfes” uns also von unseren Pferden trennt (die Amygdala und das limbische System – allerdings immer zu unserem eigenen Wohl, wie es meint), benötigen wir den Teil, der bewusst denken und Entscheidungen treffen kann (der präfrontale Cortex), um wieder zurück zu kommen ins Fühlen und in den gegenwärtigen Moment: Es braucht die bewusste Entscheidung für z.B. Yoga, Meditation, Atemübungen, Achtsamkeitspraktiken, Klopfakupressur, die Entscheidung, uns Unterstützung zu holen. Das fällt nicht immer ganz leicht, wenn wir gerade in unseren Nervensystem-Automatismen drin sind. Denn Stress macht süchtiger als Zigaretten und ein aktiviertes Nervensystem ist auch eines mit Scheuklappen: So leicht weicht es nicht vom Bewährten ab.

Da ist es natürlich sinnvoll, sich die bewusste Entscheidung leichter zu machen, d.h. sich im im entspannteren, präsenteren Zustand einmal die Zeit zu nehmen, zu antizipieren, was uns stresst, wann wir gestresst sind und wie wir uns daraus helfen können, damit es dann einfacher wird (z.B. indem wir die Yoga-Klasse schon am Anfang der Woche fest in unseren Kalender eintragen). Noch sinnvoller weil nachhaltiger ist es, die Programmierung unseres Nervensystems langfristig zu verstehen und zu verändern.

Es hilft uns schon enorm, zu wissen, auf welche Erfahrungen sich unser Nervensystem da genau beruft – welche Glaubenssätze und Überzeugungen hinter unseren Handlungen stecken. Denn dann können wir sie nicht nur schneller erkennen, integrieren und sie an die Hand nehmen, sondern sie sogar “updaten”, d.h. ihnen die emotionale Aufladung dauerhaft nehmen. In dem wir die Geschichten erkennen, die sie beinhalten, fühlen, was sie mit uns machen – und dann erkennen, dass sie keine Tatsachen sind. Dass uns das, was wir am meisten fürchten, nicht untrennbar angewachsen ist, sondern wir vor allem sehr geübt darin sind, die Reime, die sich unser kindliches Nervensystem einmal gemacht hat, als die Wahrheit anzunehmen.

So können wir erkennen, wer wir jenseits dieser Glaubenssätze und Überzeugungen sind. Wie viel freier wir leben können, wenn wir alle Ängste und Befürchtungen aus ihrer dunklen Ecke ins Licht locken, erkennen, was sie uns sagen wollen, und feststellen, dass wir nicht sie sind. Sondern, dass wir derjenige sind, der sie geschaffen und am Leben erhalten hat. Und aus dieser Position heraus nun auch entscheiden können, Abstand zu ihnen einzunehmen, Alternativen zu sehen und auszuprobieren und so die alten Verknüpfungen irgendwann sogar ganz loszulassen. Wir können uns also das, was wir als Kind nicht einordnen konnten, im Nachhinein einordnen und aus unserer Erwachsenen-Perspektive verstehen und uns schließlich davon lösen.

Wir alle haben die Fähigkeit, die emotionale Aufladung unserer alten Geschichten hinter uns zu lassen und so freier zu leben.

Wir alle haben diese unschätzbar wertvolle Fähigkeit all das zu tun. Wir alle können so in ein freieres, erfüllteres Leben finden und dabei feststellen, dass wir mit jedem Schritt in diese Richtung auch unseren Pferde näher kommen. Besser verstehen können, was sie von uns brauchen. Besser mit ihnen kommunizieren können. Und sie uns auch anders begegnen.

Allerdings ist das nicht immer ganz leicht, schließlich sind sehr daran gewöhnt, die Person zu sein, als die wir uns kennen. Und dann ist da dieses Nervensystem, das Veränderung grundsätzlich schwierig findet – wie eigentlich alles, was es noch nie erlebt hat – und uns manchmal noch eine Weile, gerade in Momenten, in denen wir gerade nicht aufpassen, immer wieder in die alten Muster zurückführen möchte.

Wenn unsere Seele sich aber irgendwann nach einem Update unserer Identität sehnt, weil sie in diesem Leben noch etwas anderes vor hat, als ständig in den alten Geschichten zu hängen und sich selbst zu begrenzen, kann es daher sehr hilfreich sein, sich Unterstützung von außen zu holen. Um herauszufinden, was da im Weg sitzt, warum es da sitzt und was es braucht, damit es den Weg wieder frei macht. Und um das Nervensystem immer wieder an die Hand zu nehmen und Schritt für Schritt zurückzufinden zu dem Menschen, der wir sind, wenn wir wieder nichts sein müssen und alles sein dürfen – unser authentisches Selbst. Für ein erfülltes Leben und mehr Freude und Verbindung auch mit unseren Pferden.

Unsere Pferde haben dieses Thema nicht so. Sie sind fast immer im Moment. Sie wissen oft genauer als wir, was uns im Weg steht und warten geduldig auf der anderen Seite, bis wir es auch erkennen. Und sie geben uns bis dahin immer mal Hinweise, wo unsere Grenzen entlang laufen.

Wenn sich unsere Präsenz-Momente mit unseren Pferden so also irgendwann endlich mehren und verlängern, finden wir wieder in das Gefühl von Verbundenheit und Freiheit hinein, das so viele von uns zu den Pferden hingezogen hat. Der Schlüssel dazu liegt in dem Erinnern an unser authentischen Selbst und an die Möglichkeit, sich wirklich auf den gegenwärtigen Moment einzulassen.

Es ist tatsächlich immer da. Und auch wenn das alles schwierig klingen mag – du bist viel näher dran, als du wahrscheinlich denkst.

Wie du zu dir und deiner Präsenz zurückfinden kannst.

Du hast Lust bekommen, das zu erkunden? Dann meld dich sehr gern. Wir können einfach mal unverbindlich besprechen, wo du stehst, was du dir wünschst und wie ich dir mithilfe von Coaching helfen kann, dir selbst zu helfen.

Ein etwas kleinerer, aber auch guter Schritt in diese Richtung ist immer auch eine eigene, gute Yogapraxis, weil Yoga am Ende auf genau dieses Zu-sich-Kommen abzielt. Wenn du hier Inspiration suchst, dann schau doch mal bei meinen Online-Yoga-Kursen für ReiterInnen vorbei (deutschsprachig) oder bei meinem ständigen englischsprachigen Yoga-Angebot speziell für Pferdemenschen: Den Body, Mind & Horses Yoga Club.

Du bist genau richtig so – Über die Entwicklung meines Coaching-Angebots und dein Potenzial.

Du bist genau richtig so – Über die Entwicklung meines Coaching-Angebots und dein Potenzial.

Heute geht es um die Entwicklung meines Coaching-Angebots, das sich auf Pferd-Mensch-Interaktion und die Veränderung von unterbewussten Programmierungen konzentriert. Ich glaube: Jeder Mensch hat das Potenzial, positive Veränderungen in sich und für sich herbeizuführen, und dass das Lösen von Blockaden und Ängsten letztendlich zu einer erfüllenden Pferd-Mensch-Beziehung führt.

Newsletter vom 8. September 2023

Hier kannst du den Beitrag anhören.

Hallo lieber Pferdemensch,

wie lange kennen wir uns schon? Ich weiß, dass einige meiner LeserInnen schon seit Ewigkeiten (5 Jahre? 10? …15!?) mitlesen und das ist ziemlich krass für mich (danke für die Treue, wow!). Andere sind noch ganz neu und auch das finde ich wundervoll (hi!).

Denn während es hier in den ersten Jahren vor allem um Pferdetraining ging, haben sich meine Themen und meine Arbeit inzwischen sehr erweitert.

Heute stelle ich immer wieder fest, dass es gar nicht mehr so leicht ist, zu erklären, was ich eigentlich mache… “Yoga für ReiterInnen” ist eine richtige, gute und relativ klare Antwort. “Tierkommunikation” irgendwie auch.  “Pferdetraining” – stimmt auch irgendwie, aber mit der Idee des Trainings hadere ich schon länger… es ist mehr ein “Mit-dem-Pferd-gut-fühlen-Übungsangebot”…? Ist aber ein bisschen lang.

“Und was ist denn dieses Coaching für Pferdemenschen?” – tja, das ist eine sehr gute Frage und eine, die ich heute anders beantworte als vor einer Weile noch… Tatsächlich hat sich mein Angebot hier mit meiner eigenen Entwicklung (oder sollte ich sagen: Meinem fortschreitenden Erwachen?) in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt.

Heute besteht mein Coaching-Angebot aus zwei großen Bausteinen:

1. Baustein: Harmonisierung der Pferd-Mensch-Interaktion

Dies ist der ältere Teil, hier geht es um die Kommunikation und das Verständnis des Pferdes sowie die Mensch-Pferd-Beziehung:

Warum verhält sich das Pferd so? Wie können wir dem Pferd **helfen, besser zu verstehen was wir wollen, es körperlich ausführen zu können und es zu motivieren, das auch gerne zu tun? Was können wir (technisch und körpersprachlich) tun, um uns dem Pferd besser verständlich zu machen und damit das Pferd sich besser fühlt? Es geht am Ende also sehr um das Pferd.

2. Baustein: Harmonisierung innerhalb deines Seins

Über die letzten Jahre habe ich immer mehr verstanden, wie unfassbar viel Potenzial in uns Menschen liegt. Und wie lebensverändernd es sein kann, dieses zu erkunden. Für das Erreichen sämtlicher Ziele, die wir uns mit dem Pferd stecken, und natürlich für alles, was wir uns sonst für ein erfülltes Leben vorstellen. Inzwischen gehe ich in meiner Arbeit also deutlich über das, was oberflächlich geschieht, hinaus. Wir berücksichtigen und harmonisieren deinen physischen, emotionalen und mentalen Zustand – in der Situation, um die es geht, und weit, weit, weit darüber hinaus.

Dabei bediene ich mich Elementen des Yoga, verschiedenen Techniken zum Auflösen emotionaler Blockaden (ich bin u.a. auch ausgebildete Klopfakupressur-Therapeutin) und zur Verbindung von Körper und Geist, und wir erkunden und verändern mithilfe von Sprache deine unterbewussten Programmierungen – weil sie letztlich die Steuerung von allem anderen übernehmen. Mit anderen Worten: Nichts beeinflusst die Wahrnehmung unserer Zeit mit dem Pferd so sehr, wie unsere unterbewussten Programmierungen, unsere Überzeugungen, unser Selbst- und Weltbild. – Auch das hat übrigens letztlich mit Yoga zu tun, aber das ist eine andere Geschichte.

Dieser Baustein ist für mich inzwischen der viel entscheidendere, weil der Hebel so viel größer ist.

Es geht dabei also um folgende Fragen:

Gibt es eine Blockade in dir, auf die das Pferd/die Situation dich hinweist? Welche unterbewussten Programmierungen steuern dein Verhalten und deine Interpretation der Lage? Wie kannst du dich in dir anders aufstellen, so dass das Thema (mit dem Pferd oder in einem anderen Lebensbereich) sich auflösen kann?

Anders ausgedrückt:

Was braucht es, damit du dich wirklich besser (selbstbewusster, präsenter, freier, entspannter) fühlst? Und wie kannst du so letztlich wiederum auch mit dem Pferd besser und klarer in Verbindung treten? Wie kann eure Beziehung sein, wenn ihr beide wirklich authentisch miteinander seid?

Die Frage ist also nicht nur, was wir bewusst und unbewusst senden (auf sichtbarer und fühlbarer Ebene), und wie das unseren Umgang mit unserem Pferd beeinflusst. Sondern auch, wie uns diese eine Sache, mit der wir mit unserem Pferd nicht weiterkommen, helfen kann, unseren unterbewussten Ängsten und Grenzen auf die Spur zu kommen, diese aufzulösen, um dann auf ganzer Ebene zufriedener, entspannter und vor allem: freier zu leben. Denn ich weiß: Wenn wir dahin, das heißt am Ende: wirklich zu uns Selbst zurückkommen, brauchen wir die allermeisten Probleme mit unserem Pferd nicht lösen, sie lösen sich einfach auf.

Wenn du das hier liest und denkst, “ja, ja, klingt nett, aber ich glaube nicht, dass das bei mir etwas bringt, ich bin ja ______ und deshalb anders als andere,” dann lass dir gesagt sein: Ich bin mir sicher, dass doch. Vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht mit mir, aber auch DU hast das Potenzial etwas zu verändern, wenn du möchtest. Denn eine der größten Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahren hatte, ist: Es ist nichts falsch an mir. Es ist nichts falsch an dir. Nicht an irgendeinem Menschen. Wir denken das nur, weil wir uns mit anderen vergleichen und feststellen, dass wir anders sind. Aber das ist genau richtig so!

Die Sache ist die: Wir alle leben unser Leben, denken, fühlen und handeln so, wie es unser Bild von uns und unserem Platz in der Welt verlangt und damit letztlich: Der Rahmen, den uns unsere unterbewussten Ängste stecken. Vor diesem Hintergrund handeln wir alle jederzeit genau richtig, weil: passend zu der Welt, wie wir sie wahrnehmen. Und so lange wir die Welt so wahrnehmen, werden wir immer wieder so handeln und immer wieder ähnliche Dinge erleben – egal, ob wir das nun bewusst wollen oder nicht.

Schön und gut, dachte ich lange, nur schade, wenn wir früh ein negatives Weltbild mitbekommen und das ein Leben lang mit uns herumschleppen.

Heute weiß ich: Wir sind nicht darauf angewiesen, dass unsere Kindheit optimal läuft, dass wir perfekte Gene haben, dass irgendjemand kommt und uns heilt…  Alles was wir brauchen, ist wirklich schon in uns. Immer. Und der Rahmen, in dem wir uns erlauben, uns zu bewegen, ist jederzeit und unbegrenzt erweiterbar. All das Zurückhalten, dieses “Ich würde ja gern, aber das geht bei mir nicht, dafür bin ich zu alt/dumm/faul/wenig ehrgeizig/arm/unfähig/schüchtern/…”, all dieses latente Unwohlsein, Unzufriedensein und uns nicht wirklich wohl in unserer Haut fühlen, nicht authentisch handeln und auch nicht wissen, was wir wollen und was nicht (– eigentlich alles, was uns so im Weg steht, am Pferd und darüber hinaus und alles, was uns “triggered” und deshalb nervt) ist Ausdruck unserer unterbewussten Ängste und Programmierungen. Nicht immer liegen die ganz obenauf, es braucht oft etwas Nachforschung, aber dann sind sie bei jedem Menschen auffindbar. Und diese sind veränderbar. Jederzeit. Auch bei dir. Und zwar von dir selbst. Ja, dafür braucht es Bewusstsein, oft etwas Hilfe und auch meist etwas Übung. Aber unsere “Welt” lässt sich jederzeit verändern und wenn wir das erkenenn, können wir sie in eine Richtung öffnen, die uns gefällt. 🙂

Du bist also schon vollständig und immer richtig, genau so, wie du bist.

Und du darfst wollen, was du willst. Fühlen, was du fühlst. Und werden, was du möchtest, wenn du groß bist. Du bist schon groß. Du bist so kraftvoll. Du hast so (!) viel Potenzial. Egal, wer du zu sein glaubst. Egal, was gestern war. Egal, was dir dein innerer Kritiker weiß machen will. Und egal, was andere sagen.

Und das ist das, was ich mittlerweile vermittle. Das ist der Hebel, den ich am liebsten bediene, um Menschen nachhaltig zu unterstützen, letztlich darin, sie selbst zu sein. Sich gut zu fühlen. Ihren eigenen Weg zu gehen, ohne später zu bereuen etwas nicht getan zu haben.

Und der Zauber:

So vieles, von dem, was uns im Umgang mit dem Pferd im Weg steht, ist letztlich an uns überliefert worden, als Antwort auf eine ganz andere Fragestellung zumeist, nämlich: Wie kann ich ein Pferd gefügig machen? All das kam also nicht wirklich aus uns selbst heraus.

Was kann dann alles richtig laufen, wenn wir dem Pferd nicht aus einer übernommenen Vorstellung heraus, sondern mit unserer echten Intention begegnen (vielleicht: einfach der Wunsch nach gefühlter Verbundenheit), wenn wir uns wirklich zeigen und so richtig auf die Verbindung einlassen, anstatt vor allem die Optik dazu herstellen zu wollen?

Hier liegt aus meiner Sicht der größte Hebel für erfüllende Pferd-Mensch-Beziehung.

Ich glaube nicht mehr an Abkürzungen, an einfache und universell passende Lösungen für alle Mensch-Pferd-Paare, bin an den oberflächlichen Antworten nicht mehr so interessiert. Das macht es tatsächlich intensiv – für mich und für meine Klienten. Aber das Potenzial, dass wir dadurch bewegen können, ist SO immens, dass jeder Wachstumsschmerz sich hundertfach auszahlt. Insofern ist auch das Glücksgefühl, dass ich in meinen Coachings erlebe, um so vieles stärker noch als es je war und, Mann, ist das erfüllend.

Wenn du also gerade an einem Punkt bist, an dem du nicht weiterkommst, immer wieder auf das gleiche oder ein ähnliches Problem stößt (mit deinem Pferd oder in anderen Lebensbereichen), wenn du etwas verändern möchtest, aber dich nicht so recht traust, meld dich bei mir. Ich bin gerne dein Cheerleader, dein Klarheit-Finder, Klarkommen-Helfer, Entspannung-Bringer, Zuhörer, Problemauflösungshelfer, Potenzialwegweiser und Begleiter aus der Angst hin zu mehr Freiheit und Erfüllung… Und mit Pferdeverhalten und -kommunikation kenne ich mich auch ein wenig aus. 🙂

Ich hoffe, das umreißt ein bisschen, das, was du aktuell von mir erwarten kannst. Lass uns gerne einfach mal sprechen, wo du stehst und was ich für dich tun kann –  kurz- und längerfristig. Und ein paar Plätze kann ich auch noch für mein Sommer-Angebot (179,- Euro für eine Schnupper-Session) vergeben. Es wäre schade, wenn du das verpasst, weil du dich nicht traust. Was kann eine Einheit bringen? Einiges! Klarheit, Perspektivwechsel, große Aha-Momente, Lösungsansätze und – einen ersten großen Schritt.

Und ansonsten: Nimm dir virtuell eine fette Dosis von dem, was du gerade brauchst von dem “Zettel” unten mit und trag es mit zu deinem Pferd. Wetten, es wird ihm gefallen?!

Egal, wo du gerade bist und stehst: lass es dir gut gehen,

Daniela

Wie kannst du mehr Harmonie in die Pferdewelt bringen?

Wie kannst du mehr Harmonie in die Pferdewelt bringen?

In meinem Newsletter habe ich diese Woche über die Pferdewelt geschrieben und darüber, was wir als einzelne Pferdemenschen tun können, um sie positiv zu beeinflussen und ein “neues Normal” zu schaffen.

Die Pferdewelt ist ein sehr heterogener Ort. Die Pferdeliebe, die uns alle irgendwo vereint, wird sehr unterschiedlich gelebt. Es gibt so viele unterschiedliche Ansichten und “Blasen”, von Menschen, die nicht (mehr) reiten mögen, weil ihnen das falsch erscheint, über Menschen, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten, Wünschen und Überzeugungen nach dem pferdefreundlichsten Weg suchen und dann gibt es auch immer wieder Bilder aus dem Sport, die von einem grotesken Missverhältnis von Erfolgstrieb und Tierwohl zeugen. Und irgendwo mittendrin bist du, bin ich, immer mal wieder mit der Frage konfrontiert, was wir denn am Besten tun können, damit wir uns irgendwie wieder einiger werden und vor allem: um unsere menschliche Welt zu einem pferdefreundlicheren Ort zu machen. Ich habe mir dazu Gedanken gemacht, die ich diese Woche mit meinen Newsletter-Abonnenten geteilt habe und die ich auch hier gerne platzieren möchte. Weil es so wertvoll ist, darüber nachzudenken, sich eine Meinung zu bilden und dann loszulegen, und aus meiner Sicht am Besten: mit der Schaffung eines neuen Normals. Hier der Text:

“Ich schreibe dir heute, weil ich, vielleicht geht es dir ähnlich, in meinen Social-Media-Feeds derzeit wieder viel Diskussion um die Missstände im Reitsport sehe und den Wunsch, vor allem in Richtung der FEI (Fédération Équestre Internationale, internationale Dachorganisation des Reitsports), die Turnier-Richtlinien zugunsten des Tierschutzes zu verändern. Das heißt, viele unschöne Bilder, viele Ausrufezeichen und kilometerlange, hitzige Kommentardiskussionen. 

Ich verstehe den Grund für die Aufregung total. Natürlich wünsche ich mir auch bessere Bedingungen für die Pferde. Total. Und ich glaube auch, dass Bewusstsein und Aufklärung unerlässlich sind, um eine Veränderung zu bewirken. Wenn es aber in Richtung “Kampf” geht, verliert es aus meiner Sicht an Konstruktivität. Unsere Energie ist hier einfach nicht gut eingesetzt.  

Warum? Was wir wirklich brauchen ist doch ein “Neues Normal” im Pferdesport. Bilder von auch auf dem zweiten Blick harmonischen Pferd-Mensch-Interaktionen, die wir in den Ställen sehen, im Sport, in den Medien bis hin zu Stock-Fotografie und die sich nach und nach bei der Mehrheit der ReiterInnen wie Nicht-ReiterInnen als “normal” verankern. Genau, wie sich irgendwann das gegenwärtige Bild so verankert hat, dass es von sehr vielen als “normal” betrachtet wird. Ich glaube, das braucht es, damit wir wieder zurückfinden zu einem gesunden Umgang mit uns, einander, dem Pferd und dem Sport.  

Jedes bisschen Energie, dass wir dafür einsetzen, andere zu beschuldigen und zu beschimpfen, wirkt nicht direkt auf diese positive Veränderung – sondern zahlt erstmal auf mehr Reibung ein. Und ja, Veränderung entsteht auch mal durch Reibung, aber ich glaube, speziell im Falle der Pferde, die so sensibel reagieren auf unsere Energie und auf den Frieden, den wir mitbringen oder eben nicht, ist zusätzliche Reibung einfach nicht konstruktiv.  

Was können wir also tun, um dieses “Neue Normal” zu schaffen, um zu einer positiven Veränderung beizutragen? 

1. Hilf aufklären.Welche Trainingsmethoden, welche Ausrüstung halten wir für pferdefreundlich und warum? Lasst uns darüber sprechen uns aufklären – aber gegenseitig am Leben lassen. 🙂 Hier können wir immer davon ausgehen, dass jeder mit seinen Mitteln und seinen Hintergrund tut, was er kann (übrigens auch wir selbst). Wenn es uns gelingt, das zu sehen und zu berücksichtigen, können wir uns auch konstruktiv austauschen.  

2. Positive Bilder schaffen und verbreiten. Natürlich können wir selbst mit unseren Pferden so umgehen, wie wir es uns für alle wünschen würden. Dann können wir diejenigen feiern, die ebenfalls das leben, was wir sehen wollen und sie stärken, ihre Bilder in alle Richtungen verbreiten und uns selbst an ihnen erfreuen…. bis sie überall sind! Wir können uns hier auch wunderbar gegenseitig stärken und inspirieren. Was fällt dir hierzu als Erstes ein? Mach das! 

3. Das Wundermittel: Frieden in dir selbst herstellenIch möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass auch die FEI eine von Menschen gegründete, von Menschen betriebene und von Menschen unterstützte (u.a. durch TV-Zuschauer übrigens) Körperschaft ist. Menschen, wie du und ich. Wir leben in einer Welt, in der die allermeisten Menschen viel innere Konflikte, Widersprüche, Ängste, Sorgen und Stress mit sich herumtragen. Und das führt an vielen Stellen dazu, dass wir uns über andere (Menschen, Tiere, Teile unserer selbst) stellen, um uns besser zu fühlen. Oder dass wir uns selbst und unsere Tiere so unter Druck setzen, dass wir unsere Ziele erreichen. Oder dass wir einfach nicht mehr spüren (können/wollen), wie es den Menschen und Tieren in unserer Umgebung und auch uns selbst gerade geht.  Und ob wir wollen oder nicht: Jeder von uns wirkt auf dieses System ein.

Jeder von uns entscheidet täglich an unterschiedlichen Stellen und vor allem in unseren Beziehungen (zu anderen Menschen, Tieren und uns selbst), in was für einer Welt wir leben wollen. Und ja, das klingt abstrakt und vielleicht etwas hippie-esk, aber auch damit schaffen wir letztlich unsere Welt. Es geht also darum, wie wir mit anderen umgehen, und als Basis dafür wiederum: Wie wir mit uns selbst umgehen. Anders ausgedrückt: Solange wir uns selbst mit dem scharfen Gebiss reiten, können wir nur bedingt zu einer Welt beitragen, in der Menschen und Pferde in Harmonie leben.  

Deine Energie betritt den Stall bevor du es tust. Also: Tu was es braucht, damit du mit dir selbst im Reinen bist. Sei liebevoll zu dir. Integriere auch die Teile von dir, die noch nicht so viel gehört wurden, die vielleicht geheilt werden wollen. Sei ehrlich zu dir. Und trage damit dazu bei, dass andere in deiner Umgebung ebenso ehrlich mit dir und mit sich selbst sein können und wiederum auf diese Weise in ihrem Umfeld wirken können.  

Das ist der Weg, um wirklich Liebe und Frieden in die Welt hinaus zu tragen. Es gibt nichts Stärkeres, was du tun kannst, um zu einer positiveren Pferdewelt beizutragen.  Anstatt also unsere Energie dafür einzusetzen, etwas zu bekämpfen, was wir als falsch ansehen, lasst uns unsere Energie dafür einsetzen, etwas zu schaffen, was wir für gut und richtig halten. Jeden Tag, mit allem was wir tun. Jeder Einzelne von uns wirkt auf das Ganze ein. 

Unterschätze bitte niemals deine Fähigkeit, mit einem einzigen echten Lächeln den Tag eines fremden Menschen, die Stimmung in einem Raum, die Welt zu verändern.

In diesem Sinne, lass es dir gut gehen und freu dich auf das “neue Normal”, das wir täglich weiter bauen, bis bald, Daniela ” 

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Wie Yoga dein Reiten verändern kann: Eine persönliche Geschichte und ein neues Angebot für Pferdemenschen

Wie Yoga dein Reiten verändern kann: Eine persönliche Geschichte und ein neues Angebot für Pferdemenschen

Yoga kann nicht nur unseren Körper stärken und entspannen, sondern auch unser Leben verbessern. Insbesondere für Pferdemenschen kann Yoga eine wertvolle Ergänzung zum Reiten und zur Arbeit mit dem Pferd sein. Als langjährige Pferdetrainerin und Yoga-Lehrerin kenne ich die positiven Auswirkungen von Yoga auf das Reiten. In diesem Artikel möchte ich meine Geschichte und ein neues Angebot für Pferdemenschen mit dir teilen.

Warum Yoga für ReiterInnen?

Als ich mit 5 das erste Mal auf einem Pferd saß, war ich begeistert. Ich liebte die Verbindung zu diesem wunderschönen Tier und das Gefühl von Freiheit, das ich beim Reiten fand. Alles war leicht und spielerisch. Als ich allerdings älter wurde, kamen immer mehr Themen dazu, die mein Reiterlebnis trübten. In meinen Teenagerjahren fühlte ich mich ziemlich unsportlich und unflexibel, Grund war der Klassiker: der Schulsport. Was wir dort machten, war einfach nicht mein Ding und so bekam ich immer wieder gespiegelt : Sorry, du bist einfach nicht sportlich. Mit 16 verbrachte ich dann sieben Monate auf einer Ranch in Oklahoma und saß dort noch mehr in Westernsätteln als vorher… und irgendwann wie ein Cowboy auf dem Pferd. Also, einer der weniger eleganten Sorte – mit eher runden Schultern und im Stuhlsitz. Als mich die Arbeit als Pferdetrainerin und Reitlehrerin zunehmend “fand”, weil ich so einen natürlichen Draht zu den Tieren zu haben schien und selbst schwierige Pferde gut händeln konnte, entstand eine Art “Reitscham”: Ich hatte das Gefühl, nicht so gut auf dem Pferd zu sitzen, wie ich es in meiner Rolle gerne gehabt hätte.

Als ich später anfing, neben meiner Tätigkeit als Reitlehrerin und Pferdetrainerin auch im Büro zu arbeiten, bekam ich zunehmend Probleme mit Schultern und Nacken. Ich fühlte mich oft gestresst und musste auch feststellen: Ich hatte ziemlich wenig Körpergefühl. Diese Themen beobachtete ich über mehrere Jahre mehr oder weniger bewusst. Auf einer Ebene wusste ich auch, dass ich etwas ändern musste, um mein Reiten zu verbessern.

Ich hatte das Glück, dem amerikanischen Horseman Mark Rashid schon 2009, einigermaßen früh in meiner Laufbahn als Pferdetrainerin, begegnet zu sein. Ich lernte so viel von ihm wie ich konnte, und begann bald, seine Ideen zunehmend in meine Arbeit zu integrieren. Sein Ansatz, Horsemanship als Philosophie zu sehen und auch die Integration von Atem- und Energiearbeit in Reiten und Pferdetraining faszinierte mich sehr und auch mit meinen SchülerInnen arbeitete ich zunehmend an diesen Konzepten.

Und so war es auch eine Schülerin, die mich mit Anfang 20 zum Yoga führte. Ich hatte eigentlich gedacht, ich wäre eher der handfeste Pilates-Typ, versuchte aber neugierig und offen für neue Erfahrungen zu sein. Wie schnell ich mit Yoga erste Erfolge merkte, überraschte mich – und auf wie vielen verschiedenen Ebenen: Ich entwickelte ein stärkeres Körpergefühl, wurde beweglicher, konnte mich wieder besser konzentrieren und wurde entspannter. Es schien, als würde mich Yoga buchstäblich in allem besser machen – magisch. Und natürlich wirkte sich das direkt und vielfältig auf mein Reiten und die Zeit mit meinem Pferd aus.

Warum ist es mir gelungen, dranzubleiben? Ich denke, weil ich fachkundig unterrichtete Yogastunden hatte, die mich auf unterschiedliche Art berührt, bewegt und gefördert haben. Ich hatte regelmäßige Termine und konnte später auch per DVD und online Yoga praktizieren und das Yoga so immer wieder neu in mein Leben einpassen. Und ich fand immer wieder Yoga-LehrerInnen mit inspirierenden Themen, die mir geholfen haben, immer mehr Verbindungen auch zwischen Horsemanship und Yoga-Philosophie zu entdecken und so wirklich den tieferen Zusammenhang zu erkenne. Denn: Alles ist eins, wir brauchen manchmal nur den richtigen Einstiegspunkt, um das zu erkennen.

Die Veränderung

Yoga half mir, meinen Körper flexibler und beweglicher zu machen. Ich fand deutlich mehr Stabilität, Mobilität und Leichtigkeit im Sattel und eine neue “Softness” von innen heraus für den Kontakt mit den Pferden.

Mein Körpergefühl wurde immens viel besser, ich konnte mich wesentlich feiner kontrollieren, meinen Körper bewusster einsetzen und an- und abspannen, was ich brauchte. Ich konnte Schiefen und Ungleichgewichte schneller erkennen und ausgleichen, bevor ich von außen darauf hingewiesen wurde.

Ich konnte besser auf die Bewegungen des Pferdes eingehen und hatte eine bewusstere Wahrnehmung und Kommunikation mit ihm. Denn auch die Pferde begann ich zunehmend besser zu spüren und auf ihr Feedback direkter eingehen zu können – was natürlich zu freieren und zufriedeneren Pferden und einer tieferen Verbindung in der Arbeit am Boden und im Sattel geführt hat.

Ich lernte, meine Atmung bewusster einzusetzen und sie zu nutzen, um mit dem Pferd in Resonanz zu gehen und unseren Kontakt weiter zu formen.

Ich war zunehmend in der Lage, weniger reflexhaft und bewusster zu reagieren. Damit fühlte ich mich mehr in Kontrolle meines eigenen Körpers und dadurch sicherer in jeder Lebenslage.

Und, natürlich: Meine Schulter- und Nackenschmerzen verschwanden.

Mein neues Yoga-Angebot für ReiterInnen

Ich war so begeistert von den positiven Auswirkungen des Yoga auf mein Reiten, dass ich wusste, dass ich tiefer gehen muss. Also machte ich eine Yogalehrerausbildung. Schon während dieser wurde mir allerdings klar, dass das nur die Spitze des Eisbergs sein konnte. Es schlossen sich viele weitere Fortbildungen, Ausbildungsmodule und Workshops an, die Lektüre von unzähligen Büchern, das Lernen von vielen großen LehrerInnen auf der ganzen Welt… und das dauert bis heute auch immer weiter an. Ich liebe es zu lernen, immer weiter einzutauchen in das Yoga und auch seine Verbindung zu unserem Kontakt mit den Pferden und von und mit meinen SchülerInnen weiterzuentwickeln.

Zu meinem Angebot speziell für ReiterInnen kam ich trotzdem durch Zufall: Weil ich von Kunden und ReiterInnen in meiner Umgebung angesprochen wurde, dass ich immer so gelassen und ruhig wirke, so klar und präsent… und ob ich sie nicht auch Yoga unterrichte könnte? Ich begann mit einzelnen Yoga-Kursen und -Workshops. Während der Corona-Zeit zogen wir dann auf Zoom um. Daraus entwickelten sich meine Yoga für ReiterInnen-Online-Kurse, die mittlerweile schon mehrere hundert ReiterInnen absolviert haben. Und das Feedback ist so überwältigend positiv!

Als ich nun überlegt habe, was ich tun kann, um mein Angebot weiter zu entwickeln, fiel mir eine Aussage ein, die ich von vielen Kurs-TeilnehmerInnen immer wieder höre: “Während unseres Kurses war ich so gut dabei – aber danach habe ich es einfach nicht geschafft, dranzubleiben…”

Es war dieses Feedback und letztlich meine eigene Geschichte, die Gründe, warum ich selbst dranbleiben konnte, die mich dazu geführt haben, mein neues Yoga-Angebot für Pferdemenschen zu entwickeln: Den

BODY, MIND & Horses Yoga Club

Der BODY, MIND & HORSES Yoga Club ist ein Yoga-Abo-Modell speziell für Reiterinnen und Reiter – übrigens das erste dieser Art, das ich bisher weltweit entdeckt habe.

Jede Woche gibt es neue Inhalte und Yogastunden, die speziell auf die Bedürfnisse von Reiterinnen und Reitern zugeschnitten sind. Eine wachsende Bibliothek an jederzeit verfügbaren Videos und Audios unterschiedlicher Länge ermöglicht es, das Yoga in den eigenen Zeitplan zu integrieren.

Der BMH Yoga Club wirkt mindestens genauso vielfältig, wie meine eigenen Yogastunden damals, damit die TeilnehmerInnen genauso viel Effekt daraus mitnehmen können – was enorm motiviert. Neben Yoga-Asanas bedienen wir uns der Atemarbeit, Meditation, Energiearbeit, Nervensystem- und Mindset-Übungen und vielem mehr, um Ergebnisse auf vielen Ebenen zu erzielen.

Durch den Club-Aspekt entsteht Austausch und Verbundenheit mit gleichgesinnten Reiterinnen und Reitern, die Unterstützung und Inspiration bieten. Wir treffen uns monatlich zu Live-Zoom-Yoga-Klassen, die diese Verbundenheit weiter vertiefen.

Und: Das Ganze findet auf Englisch statt. Es ist einfach mein Ziel, möglichst viele ReiterInnen und Reiter sowie ihre Pferde zu erreichen, zu unterstützen und zu verbinden, und das geht über die englische Sprache einfach am Besten. Ich lebe einen Teil meines Lebens bereits seit über 20 Jahren auf Englisch und liebe die Sprache einfach sehr. Daher freue ich mich riesig, dass sie nun endlich auch ein größerer Teil meiner Arbeit werden darf.

Der BODY, MIND & HORSES Yoga Club ist für alle Reiterinnen und Reiter geeignet, die ihr Reiten verbessern und ihre Verbindung zu ihrem Pferd vertiefen möchten. Er ist das Ergebnis meiner Erfahrungen und meines Wissens als Yogalehrerin, Coach und Pferdetrainerin.

Ich hoffe, dass meine Geschichte und das neue Angebot des BODY, MIND & HORSES Yoga Club dazu beitragen werden, dass noch mehr Pferdemenschen die positiven Auswirkungen des Yoga auf ihr Reiten und ihre Beziehung zum Pferd erfahren und sie und ihre Pferde davon profitieren können.

Nur für eine begrenzte Zeit: Hast du Lust, als Gründungsmitglied dabei zu sein?

Hast du Lust, von Anfang an dabei zu sein und von spannenden Vorteilen zu profitieren? Der Club steht aktuell noch ganz am Anfang und ich möchte ihn gern gemeinsam mit einer kleinen Gruppe gestalten und weiterentwickeln. Hast du Lust, dabei zu sein? Wenn du dich als “Founding Member” (also Gründungsmitglied) des Clubs registrierst, bist du von Anfang an dabei, kannst direkt in die wöchentlich neuen Yoga-Videos einsteigen und du erhältst ca. 50 %-Rabatt auf die Club-Gebühr – und damit garantiert den günstigsten Preis, für den die Mitgliedschaft jemals erhältlich sein wird. Und: Natürlich bleibt dir dieser Preis auch für die gesamte Dauer deiner Mitgliedschaft erhalten, auch wenn die Preise ab Oktober hochgehen.

Dieses Angebot gilt nur bis zum 10. August. Meld dich gern per E-Mail, wenn du mitmachen möchtest, ich schicke dir dann den Link zum Angebot.

Können Pferde entspannen lernen?

Können Pferde entspannen lernen?

Was mir in meiner Arbeit häufig begegnet, sind Pferde, die Probleme haben, sich zu entspannen. Manchmal fällt es ihnen speziell im Zusammensein mit dem Menschen schwer, loszulassen, manchmal begleitet sie ihre Anspannung durch ihren gesamten Alltag. Und eine meiner größten Erkenntnisse in den letzten Jahren war: Wir können unsere Pferde dabei unterstützen, das Entspannen (wieder) zu erlernen – und damit machen wir unseren Pferden vielleicht das größte Geschenk, dass wir ihnen machen können.

In den letzten Jahren durfte ich zahlreiche Pferd-Mensch-Paare “live” und online auf diesem Weg begleiten und die Ergebnisse waren so profund und umfassend. Wir hatten schon sehr angespannte Dressurpferde, die ganz neu zu sich gefunden haben und körperlich wie verhaltensseitig kaum wiederzuerkennen waren. Ponys, die so “stur” dann eigentlich doch nicht waren. Spanier, die ihre “Feurigkeit” nun in konstruktive Bahnen lenken. Vermeintlich ruhige Westernpferde, die über diese Art der Ansprache neu aufgeblüht sind und internalisierte Anspannungen loslassen konnten. Gesundheitliche Probleme, die durch die Stress- bzw. Cortisol-Senkung zurückgegangen sind. Und Pferde-Menschen-Teams, die sich einfach noch besser verstehen und noch mehr Freude aneinander haben.

Was machen wir da genau? Vor allem geben wir den Pferden Raum. Wir machen kein “Schrecktraining”, wir fordern nichts Neues, sondern üben, Entspannungsreaktionen zu sehen und ihre Vertiefung zu unterstützen. Erst in kontrollierten Situationen, später auch zunehmend in Momenten, die normalerweise zu mehr Anspannung führen würden. Und wir müssen dabei nicht einmal selbst Zen-Meister sein, sondern können einfach lernen, uns ausreichend zurückzunehmen und -zufahren, um unser Pferd in dieser Erfahrung begleiten zu können.

Eigentlich geht es dabei also weniger darum, dass wir etwas tun, sondern mehr, dass wir im richtigen Moment nichts tun. Eigentlich simpel. Aber die simpelsten Dinge, sind ja leider oft die schwierigsten sind, gerade für uns gestresste Alltagsmenschen, was? Also, habe ich einen Online-Kurs geschaffen, mit dem du mit deinem Pferd diesen neuen Weg des Miteinanders einschlagen kannst, um dann sicherer, entspannter, ruhiger, zufriedener, losgelassener miteinander unterwegs zu sein. Er heißt “Neustart – Ein neuer Weg für eine entspannte Pferd-Mensch-Beziehung” und ich würde sagen: Er eignet sich eigentlich für jedes Pferd (und wäre eigentlich auch für jedes wünschenswert – alleine schon wegen des gesteigerten Wohlbefindens und der schönen Zeit zwischen Pferd und Mensch). Da er aber den Fokus von Pferd und Mensch für wenigstens zwei Wochen benötigt, eignet er sich natürlich besonders gut für wetterbedingte Pausen und Krankheitsphasen. Und für die Momente, wo wir sonst nicht mehr weiter wissen.

Wie Dressurpferd Socke endlich entspannter wurde

So ähnlich ging es Sophie mit ihrem Wallach Socke, als wir uns kennenlernten. Und um dir zu helfen, besser zu verstehen, was es mit dem Entspannungstraining auf sich hat und was sie verändern kann, habe ich ein Interview mit Sophie geführt, deren Rheinländer-Wallach Socke damals große Probleme hatte. Das Entspannungstraining hat ihm enorm geholfen, wieder zu sich zu kommen, sich besser zu fühlen und sich weiterzuentwickeln. Und Sophie war so froh, ihm helfen zu können, mal wirklich etwas für das Pferd zu tun und zu sehen, wie er wieder neu gelernt hat, sich selbst zu regulieren und zu entspannen.

In unserem Gespräch erfährst du, wo die beiden herkamen, wie wir zusammen gearbeitet haben und was sich für sie verändert hat.

Hier könnt ihr das Interview auch anhören:

Sophie ist übrigens selbst Pferdewirtin und FN-Trainerin C, B & A und hat sich auf pferdefreundlichen Reitunterricht spezialisiert. Mehr zu ihr erfährst du über ihr Instagram-Profil.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, mehr zu erfahren – in dieser Folge unseres Podcasts “Hör auf dein Pferd” spreche ich über meine eigenen Erfahrungen mit dieser Arbeit.

Und wenn dir dann nach einem “Neustart” ist, kannst du dich hier für den Kurs anmelden.

Beitragsbild: Xenia Bluhm