Wie Yoga dein Reiten verändern kann: Eine persönliche Geschichte und ein neues Angebot für Pferdemenschen

28.Jul 2023 | 2023, Uncategorized

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Yoga kann nicht nur unseren Körper stärken und entspannen, sondern auch unser Leben verbessern. Insbesondere für Pferdemenschen kann Yoga eine wertvolle Ergänzung zum Reiten und zur Arbeit mit dem Pferd sein. Als langjährige Pferdetrainerin und Yoga-Lehrerin kenne ich die positiven Auswirkungen von Yoga auf das Reiten. In diesem Artikel möchte ich meine Geschichte und ein neues Angebot für Pferdemenschen mit dir teilen.

Warum Yoga für ReiterInnen?

Als ich mit 5 das erste Mal auf einem Pferd saß, war ich begeistert. Ich liebte die Verbindung zu diesem wunderschönen Tier und das Gefühl von Freiheit, das ich beim Reiten fand. Alles war leicht und spielerisch. Als ich allerdings älter wurde, kamen immer mehr Themen dazu, die mein Reiterlebnis trübten. In meinen Teenagerjahren fühlte ich mich ziemlich unsportlich und unflexibel, Grund war der Klassiker: der Schulsport. Was wir dort machten, war einfach nicht mein Ding und so bekam ich immer wieder gespiegelt : Sorry, du bist einfach nicht sportlich. Mit 16 verbrachte ich dann sieben Monate auf einer Ranch in Oklahoma und saß dort noch mehr in Westernsätteln als vorher… und irgendwann wie ein Cowboy auf dem Pferd. Also, einer der weniger eleganten Sorte – mit eher runden Schultern und im Stuhlsitz. Als mich die Arbeit als Pferdetrainerin und Reitlehrerin zunehmend “fand”, weil ich so einen natürlichen Draht zu den Tieren zu haben schien und selbst schwierige Pferde gut händeln konnte, entstand eine Art “Reitscham”: Ich hatte das Gefühl, nicht so gut auf dem Pferd zu sitzen, wie ich es in meiner Rolle gerne gehabt hätte.

Als ich später anfing, neben meiner Tätigkeit als Reitlehrerin und Pferdetrainerin auch im Büro zu arbeiten, bekam ich zunehmend Probleme mit Schultern und Nacken. Ich fühlte mich oft gestresst und musste auch feststellen: Ich hatte ziemlich wenig Körpergefühl. Diese Themen beobachtete ich über mehrere Jahre mehr oder weniger bewusst. Auf einer Ebene wusste ich auch, dass ich etwas ändern musste, um mein Reiten zu verbessern.

Ich hatte das Glück, dem amerikanischen Horseman Mark Rashid schon 2009, einigermaßen früh in meiner Laufbahn als Pferdetrainerin, begegnet zu sein. Ich lernte so viel von ihm wie ich konnte, und begann bald, seine Ideen zunehmend in meine Arbeit zu integrieren. Sein Ansatz, Horsemanship als Philosophie zu sehen und auch die Integration von Atem- und Energiearbeit in Reiten und Pferdetraining faszinierte mich sehr und auch mit meinen SchülerInnen arbeitete ich zunehmend an diesen Konzepten.

Und so war es auch eine Schülerin, die mich mit Anfang 20 zum Yoga führte. Ich hatte eigentlich gedacht, ich wäre eher der handfeste Pilates-Typ, versuchte aber neugierig und offen für neue Erfahrungen zu sein. Wie schnell ich mit Yoga erste Erfolge merkte, überraschte mich – und auf wie vielen verschiedenen Ebenen: Ich entwickelte ein stärkeres Körpergefühl, wurde beweglicher, konnte mich wieder besser konzentrieren und wurde entspannter. Es schien, als würde mich Yoga buchstäblich in allem besser machen – magisch. Und natürlich wirkte sich das direkt und vielfältig auf mein Reiten und die Zeit mit meinem Pferd aus.

Warum ist es mir gelungen, dranzubleiben? Ich denke, weil ich fachkundig unterrichtete Yogastunden hatte, die mich auf unterschiedliche Art berührt, bewegt und gefördert haben. Ich hatte regelmäßige Termine und konnte später auch per DVD und online Yoga praktizieren und das Yoga so immer wieder neu in mein Leben einpassen. Und ich fand immer wieder Yoga-LehrerInnen mit inspirierenden Themen, die mir geholfen haben, immer mehr Verbindungen auch zwischen Horsemanship und Yoga-Philosophie zu entdecken und so wirklich den tieferen Zusammenhang zu erkenne. Denn: Alles ist eins, wir brauchen manchmal nur den richtigen Einstiegspunkt, um das zu erkennen.

Die Veränderung

Yoga half mir, meinen Körper flexibler und beweglicher zu machen. Ich fand deutlich mehr Stabilität, Mobilität und Leichtigkeit im Sattel und eine neue “Softness” von innen heraus für den Kontakt mit den Pferden.

Mein Körpergefühl wurde immens viel besser, ich konnte mich wesentlich feiner kontrollieren, meinen Körper bewusster einsetzen und an- und abspannen, was ich brauchte. Ich konnte Schiefen und Ungleichgewichte schneller erkennen und ausgleichen, bevor ich von außen darauf hingewiesen wurde.

Ich konnte besser auf die Bewegungen des Pferdes eingehen und hatte eine bewusstere Wahrnehmung und Kommunikation mit ihm. Denn auch die Pferde begann ich zunehmend besser zu spüren und auf ihr Feedback direkter eingehen zu können – was natürlich zu freieren und zufriedeneren Pferden und einer tieferen Verbindung in der Arbeit am Boden und im Sattel geführt hat.

Ich lernte, meine Atmung bewusster einzusetzen und sie zu nutzen, um mit dem Pferd in Resonanz zu gehen und unseren Kontakt weiter zu formen.

Ich war zunehmend in der Lage, weniger reflexhaft und bewusster zu reagieren. Damit fühlte ich mich mehr in Kontrolle meines eigenen Körpers und dadurch sicherer in jeder Lebenslage.

Und, natürlich: Meine Schulter- und Nackenschmerzen verschwanden.

Mein neues Yoga-Angebot für ReiterInnen

Ich war so begeistert von den positiven Auswirkungen des Yoga auf mein Reiten, dass ich wusste, dass ich tiefer gehen muss. Also machte ich eine Yogalehrerausbildung. Schon während dieser wurde mir allerdings klar, dass das nur die Spitze des Eisbergs sein konnte. Es schlossen sich viele weitere Fortbildungen, Ausbildungsmodule und Workshops an, die Lektüre von unzähligen Büchern, das Lernen von vielen großen LehrerInnen auf der ganzen Welt… und das dauert bis heute auch immer weiter an. Ich liebe es zu lernen, immer weiter einzutauchen in das Yoga und auch seine Verbindung zu unserem Kontakt mit den Pferden und von und mit meinen SchülerInnen weiterzuentwickeln.

Zu meinem Angebot speziell für ReiterInnen kam ich trotzdem durch Zufall: Weil ich von Kunden und ReiterInnen in meiner Umgebung angesprochen wurde, dass ich immer so gelassen und ruhig wirke, so klar und präsent… und ob ich sie nicht auch Yoga unterrichte könnte? Ich begann mit einzelnen Yoga-Kursen und -Workshops. Während der Corona-Zeit zogen wir dann auf Zoom um. Daraus entwickelten sich meine Yoga für ReiterInnen-Online-Kurse, die mittlerweile schon mehrere hundert ReiterInnen absolviert haben. Und das Feedback ist so überwältigend positiv!

Als ich nun überlegt habe, was ich tun kann, um mein Angebot weiter zu entwickeln, fiel mir eine Aussage ein, die ich von vielen Kurs-TeilnehmerInnen immer wieder höre: “Während unseres Kurses war ich so gut dabei – aber danach habe ich es einfach nicht geschafft, dranzubleiben…”

Es war dieses Feedback und letztlich meine eigene Geschichte, die Gründe, warum ich selbst dranbleiben konnte, die mich dazu geführt haben, mein neues Yoga-Angebot für Pferdemenschen zu entwickeln: Den

BODY, MIND & Horses Yoga Club

Der BODY, MIND & HORSES Yoga Club ist ein Yoga-Abo-Modell speziell für Reiterinnen und Reiter – übrigens das erste dieser Art, das ich bisher weltweit entdeckt habe.

Jede Woche gibt es neue Inhalte und Yogastunden, die speziell auf die Bedürfnisse von Reiterinnen und Reitern zugeschnitten sind. Eine wachsende Bibliothek an jederzeit verfügbaren Videos und Audios unterschiedlicher Länge ermöglicht es, das Yoga in den eigenen Zeitplan zu integrieren.

Der BMH Yoga Club wirkt mindestens genauso vielfältig, wie meine eigenen Yogastunden damals, damit die TeilnehmerInnen genauso viel Effekt daraus mitnehmen können – was enorm motiviert. Neben Yoga-Asanas bedienen wir uns der Atemarbeit, Meditation, Energiearbeit, Nervensystem- und Mindset-Übungen und vielem mehr, um Ergebnisse auf vielen Ebenen zu erzielen.

Durch den Club-Aspekt entsteht Austausch und Verbundenheit mit gleichgesinnten Reiterinnen und Reitern, die Unterstützung und Inspiration bieten. Wir treffen uns monatlich zu Live-Zoom-Yoga-Klassen, die diese Verbundenheit weiter vertiefen.

Und: Das Ganze findet auf Englisch statt. Es ist einfach mein Ziel, möglichst viele ReiterInnen und Reiter sowie ihre Pferde zu erreichen, zu unterstützen und zu verbinden, und das geht über die englische Sprache einfach am Besten. Ich lebe einen Teil meines Lebens bereits seit über 20 Jahren auf Englisch und liebe die Sprache einfach sehr. Daher freue ich mich riesig, dass sie nun endlich auch ein größerer Teil meiner Arbeit werden darf.

Der BODY, MIND & HORSES Yoga Club ist für alle Reiterinnen und Reiter geeignet, die ihr Reiten verbessern und ihre Verbindung zu ihrem Pferd vertiefen möchten. Er ist das Ergebnis meiner Erfahrungen und meines Wissens als Yogalehrerin, Coach und Pferdetrainerin.

Ich hoffe, dass meine Geschichte und das neue Angebot des BODY, MIND & HORSES Yoga Club dazu beitragen werden, dass noch mehr Pferdemenschen die positiven Auswirkungen des Yoga auf ihr Reiten und ihre Beziehung zum Pferd erfahren und sie und ihre Pferde davon profitieren können.

Nur für eine begrenzte Zeit: Hast du Lust, als Gründungsmitglied dabei zu sein?

Hast du Lust, von Anfang an dabei zu sein und von spannenden Vorteilen zu profitieren? Der Club steht aktuell noch ganz am Anfang und ich möchte ihn gern gemeinsam mit einer kleinen Gruppe gestalten und weiterentwickeln. Hast du Lust, dabei zu sein? Wenn du dich als “Founding Member” (also Gründungsmitglied) des Clubs registrierst, bist du von Anfang an dabei, kannst direkt in die wöchentlich neuen Yoga-Videos einsteigen und du erhältst ca. 50 %-Rabatt auf die Club-Gebühr – und damit garantiert den günstigsten Preis, für den die Mitgliedschaft jemals erhältlich sein wird. Und: Natürlich bleibt dir dieser Preis auch für die gesamte Dauer deiner Mitgliedschaft erhalten, auch wenn die Preise ab Oktober hochgehen.

Dieses Angebot gilt nur bis zum 10. August. Meld dich gern per E-Mail, wenn du mitmachen möchtest, ich schicke dir dann den Link zum Angebot.

Über die Autorin

Daniela Kämmerer

Daniela Kämmerer

Visionärin, Pferde-Menschen-Coach, Yogalehrerin, Autorin

Daniela möchte Menschen und Pferden helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen und aufzublühen. Nicht zuletzt, da sie nur so auch gut füreinander sein können – und für ihre sonstige Umwelt.