Horsemanship in deutschen Kinosälen

2.Jan 2012 | Wissenswertes

Schön, einen ganz frischen Kalender zu haben, in dem man alles extra ordentlich eintragen kann, oder? Zumindest die ersten Tage, und zumindest diejenigen, die noch einen haben und sich (noch) nicht gänzlich dem Smartphone anvertrauen. So oder so: Zeit, sich einen weiteren Termin einzutragen, den Kinostart von “Buck”, voraussichtlich der 14. Juni.

Pferdefilme gibt es bereits reichlich. Dieser Film ist aber tatsächlich mehr als das – es geht um einen Menschen, der durch seine Arbeit mit Pferden nicht nur unzähligen Tieren, sondern auch ungefähr genauso vielen Menschen geholfen hat, und das nicht nur in der Arbeit mit ihren Pferden sondern auch in erstaunlich vielen anderen Aspekten ihres Lebens. Pferde sind wie Spiegel unserer Seele. Dass das tatsächlich stimmt, zeigt dieser Film sehr anschaulich…

Buck Brannaman, dessen Leben im Film dokumentiert wird, hat einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass immer mehr Menschen die Art, wie sie mit Pferden umgehen überdenken, dass es immer mehr “Horsemanship” auf der Welt gibt. Und Cindy Meehl sorgt nun dafür, dass er ein noch breiteres Publikum bekommt. Ihre mehrfach preisgekrönte Dokumentation über den Horseman zählt zu den erfolgreichsten Dokumentationen in den USA im letzten Jahr und soll ab 14. Juni nun auch bei uns in den (Programm-) Kinos zu sehen sein.

Ich freue mich sehr. Nicht nur, weil der Film  gleich aus mehreren Gründen sehr sehenswert ist (und das auch für Eure nicht reitenden Freunde), sondern auch weil dadurch hoffentlich ein breites Publikum von Menschen – Reiter wie Nicht-Reiter – an ihr Gefühl erinnert werden. Und dadurch die Welt vielleicht für alle ein bisschen netter wird. Den Trailer des Films (vorerst nur auf Englisch) gibt es hier.

Also: Den 14.6. gleich in den brandneuen Kalender eintragen. Ein frohes neues Jahr allerseits!

Über die Autorin

Daniela Kämmerer

Daniela Kämmerer

Horsemanship Coach, Yogalehrerin, Autorin

Daniela möchte Menschen und Pferden helfen, sich wohler in ihrer Haut zu fühlen und aufzublühen. Nicht zuletzt, da sie nur so auch gut füreinander sein können – und für ihre sonstige Umwelt.