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Meine Yoga-Geschichte

Ich war nicht der Yoga-Typ.

Lange Zeit dachte ich, ich wäre eher der Pilates-Typ. Bräuchte „etwas Konkretes, Handfestes“, wo man „so richtig die Muskeln trainiert“. Und dann bin ich über Umwege doch beim Yoga gelandet. Die ersten Stunden waren hart und etwas merkwürdig – aber taten unbestreitbar gut. Und im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass es einen Unterschied machte, ob ich in einer Woche beim Yoga war oder nicht. Dass Yoga mich in allem irgendwie besser macht. Ruhiger, besonnener, ausgeglichner, kontrollierter. Und ja, auch stärker.

Wie bei vielen war es dann aber auch bei mir so, dass es letztlich eine persönliche Krise war, die mich dem Yoga endgültig näher gebracht hat. In einer emotional fordernden Zeit war es auch das Yoga, das mir geholfen hat, auf die Füße zu kommen, meinen Weg und meine Kraft zu finden und konstruktiv mit den Unwegsamkeiten des Lebens umzugehen.

In meinem Yogastudio fand dann eines Abends ein Info-Abend für die Lehrer-Ausbildung statt und ich bin aus Spaß hingegangen. Irgendwann sollten wir alle unsere Gründe nennen, warum wir dort sind und ich hörte mich etwas sagen wie, „weil ich mit Menschen und Pferden an ihrer Kommunikation arbeite und Yoga ein ganz wichtiges Ergänzungselement dazu sein kann, geht es bei beidem doch um Verbindung und um Gefühl, statt um Technik. Ich könnte mit den Reitern soviel ganzheitlicher arbeiten und auch den Yogis die Pferde näher bringen…“ Und der ganze Raum war plötzlich gefüllt von beglückwünschenden Kommentaren zu „dieser Entscheidung“, denn „das passt ja nun wirklich sowas von gut…“. Und damit war dann irgendwie klar, dass ich dann wohl Yogalehrerin werden würde.

Plötzlich Yogalehrerin

Meine 200h-RYT-Ausbildung im Flying Yogi war großartig und sehr umfassend, allerdings musste ich dabei feststellen, dass ich noch viel, viel mehr wissen möchte. Und so meldete ich mich direkt danach zur nächsten Ausbildung an, eine weitere 300h-RYT-Ausbildung im Bereich Yogatherapie, „Svastha Yogatherapie“ um genau zu sein, mit Ganesh Mohan aus Indien und Dr. Günther Niessen aus Berlin. Mittlerweile habe ich die Hälfte dieser Ausbildung absolviert, ich lerne faszinierende Dinge über den menschlichen Körper und die vielen Möglichkeiten, die Yoga und Ayurveda ihm zur Therapie und Gesunderhaltung bieten kann.

Die ersten zwei Jahre nach meiner Ausbildung habe ich in Hamburger Yoga-Studios unterrichtet. Erst im Vinyasa-Stil, doch dann hat mich persönlich eher der Anusara-Stil begeistert, so dass ich diesen bis heute am liebsten weitergebe. Inzwischen arbeite ich inzwischen vor allem im Einzelunterricht oder gezielt in Gruppen mit Reitern.

Mein Platz in der Yoga-Welt

Es gibt so viele so tolle Yogalehrer. Ich sehe meine Aufgabe speziell in zwei Bereichen:

  • Ich möchte Reitern das Yoga näher bringen und sie damit näher an ihre Pferde heranholen – körperlich wie mental. Yoga kann aus meiner Sicht wahnsinnig viel Gutes für Reiter tun, außerdem gibt es viele Parallelen zwischen Yoga und Reiten, so dass sich beide wirklich gut ergänzen.
  • Mithilfe meiner Ausbildung im Bereich Yogatherapie möchte ich außerdem Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, kurz- oder langfristiger Art, an das Yoga heranführen. Yoga ist hierzulande so „life-stylig“, dass der gesundheitliche Nutzen oft gerade denen, die es brauchen, verschlossen bleibt. Hier möchte ich gerne helfen, auch eine Lücke in unserem Gesundheitsystem zu schließen: Ich möchte Menschen zeigen, wie sie sich selbst helfen und gesund erhalten können.

Yoga ist für mich wie das Reiten ein Feld, in dem man immer Schüler bleibt und nie ausgelernt hat. Die Rolle des Lehrers verstehe ich da als eine Art „helfendem Wegweiser“, der anderen Schülern seine bereits gesammelten Erkenntnisse vermittelt und ihnen sonst aber vor allem hilft, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Denn diese sind es letztlich, die aus meiner Sicht die Yoga-Praxis so wertvoll und einzigartig machen: Wir lernen, was es heißt, gut zu uns zu sein. Und was wir uns selbst dadurch für Möglichkeiten eröffnen können.

Ich bin ursprünglich angetreten, um das Leben von möglichst vielen Pferden besser zu machen. Doch inzwischen habe ich erkannt, dass ich mithilfe von Yoga das Leben der Menschen besser machen kann. Und dass ich in ihnen einen viel größeren Hebel habe, um Positives zu bewirken: Bei sich, bei ihren Pferden sowie ihrem gesamten Umfeld. Meine Arbeit macht mich deshalb so glücklich, weil ich glaube, damit einen kleinen Beitrag zu einer zufriedeneren, besseren Welt leisten zu können. Und was kann ich mehr wollen?